Das Kopf an Kopf-Rennen

Der Weser-Kurier titulierte gestern: „Grüne fast gleichauf mit der CDU“. Nach einer Forsa-Umfrage, die der Weser-Kurier in Auftrag gab, käme bei der nächsten Landtagswahl am 22. Mai 11 die SPD auf 38%, CDU auf 23%, die Grünen würden 22% erhalten, Linke 7% und FDP 4%. Den Grünen wird mit der Umfrage ein Ergebnis in Aussicht gestellt, dass das gute Wahlergebnis von vor vier Jahren noch verbessern würde. Damals hatten die Grünen im Land Bremen 16,5 % der Stimmen erhalten und somit ihr historische bestes Wahlergebnis eingefahren.

Die Umfrage bescheinigt beiden Regierungsparteien Zugewinne. Das bedeutet eine Zustimmung zur Koalition. Wer regiert verliert, scheint in Bremen nicht zu gelten. Zur Vorfreude ist es trotzdem zu früh, denn die Ergebnisse beziehen sich auf einen zu frühen Zeitpunkt der Umfrage, die meisten Wähler/innen sind noch unentschieden und auch der Mehrzahl der befragten Bremer(havener)/innen war der Wahltermin nicht Mals bekannt.

Aus der Umfrage ergibt sich dennoch für die Grünen eine realistische Chance, die CDU als zweitstärkste Kraft in Bremen abzulösen. Das zeigt, dass die Wähler/innen ein Land haben wollen, in denen die Menschen wieder mehr zusammenhalten, sich gegenseitig unterstützen, offen zu Minderheiten sind und mehr Lebensqualität durch mehr Grün und weniger Lärm wollen.

Zumindest für die Stadt Bremen erscheint eine Vorbeiziehen an der CDU möglich. In Bremerhaven hingegen wird sich erst zeigen, ob dieses Ziel wirklich erreichbar ist. Für uns Grüne ist daher ein gemeinsamer guter Wahlkampf in beiden Städten für ein super Landesergebnis wichtig.

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Susanne Wendland

1 Comment

  1. Wolle -  21. Februar 2011 - 13:40 (Your Comment is Under Moderation)

    Schön. Fein. Umfrage ist Umfrag. Ergebnisse sehen oft anders aus. Das Schlachtfest der CDU gestern in HH hat man so auch nicht vorhergesehen. Die Grünen doch schwächer als die Umfragen. Die Westerwelles doch mit drin.

    Ich fänd es mal cool, wenn weniger über Umfragen gesprochen/gelästert wird … die Parteien sich nicht mehr im Wettbewerb sehen, sondern einfach mal was machn oder einstehn, wofür sie auch gewählt werden wollen.

    Wolle.

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