Demokratie stärken! Rassismus bekämpfen! Zu Besuch beim Team des Lidice-Haus.

Auffällig ist in Bremen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in Familien aufwachsen, die der neonazistischen Szene angehören. Rechte Parolen, rassistische Äußerungen, diskriminierende Einschätzungen gehören für sie zum Alltag. Es bedarf der Sensibilisierung, Aufklärung und neuer Handlungsansätze. Deshalb habe ich die Jugendbildungsstätte „Lidice-Haus“ auf dem Stadtwerder besucht und habe mich als Sprecherin für Jugendpolitik über die aktuellen Entwicklung in der rechten Szene mit Lisa Hempel und Anne Dwertmann ausgetauscht. Gerade vor dem Hintergrund der zu uns nach Bremen gekommenen geflüchteten Jugendlichen und den mittlerweile wieder sehr offenkundigen salonfähigen Rassismus in weiten Teilen unserer Gesellschaft besteht dringlicher Handlungsbedarf gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Doch wie ist zu handeln, wo setzt die „Gegenwehr“ an? Genau darüber informiert das Lidice-Haus, das zur Bundesfachstelle für das Bundesprogramm „Demokratie leben“ geworden ist. Diese Fachstelle berät u.a. Fachkräfte in den Kitas und beim Jugendamt in Bezug auf Kindeswohlgefährdung und neonazistische Gefährdungen.

In das Programm „Demokratie leben“ schießt die Bundesregierung richtig viel Geld rein und unterstützt damit die Bundesländer und Städte darin, Modellprojekte, Lokale Aktionspläne (in Bremen derzeitig in Bremen-Nord, Walle und Mitte/Östliche Vorstadt), Beratung/Aufklärung im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Homophobie und für Demokratiestärkung umzusetzen. Wer mehr über das Programm wissen will, kann hier schauen.

 

 

 

Posted by:

Susanne Wendland

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